Mittwoch, 29. Mai 2013

Babywelt in Essen mit Selbstversuch

Am letzten Wochenende war ich ganz kurz entschlossen mit meinem Mann auf der Babywelt in Essen. Als Kursleiterin sollte man ja immer auf dem Laufenden sein.
Da gab es so viele Sachen zu bestaunen: nützliches, notwendiges, aber auch kurioses.

Ein paar besondere Entdeckungen habe ich gemacht, die ich Euch kurz vorstellen möchte:
Janina Dreyer fertigt in Oberhausen wunderschöne Bauchabdrücke. Papos de Anyo nennt sich ihr kleines Atelier. Wunderbar, dass es so etwas direkt vor meiner Haustür gibt!

Wunderschöne Erinnerungskisten fertigt die Kindheitskiste. Hervorragend gearbeitet und eine große Auswahl an Motiven, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. So hat man alle Erinnerungen an die Baby- und Kinderzeit perfekt aufbewahrt.

Am Stand von Stokke gab es mein absolutes Highlight: Einen Tisch und Stühle in so großen Ausmaßen, dass ich ausprobieren konnte wie sich ein Kleinkind fühlt. Da ich Selbstversuche liebe, bin ich natürlich gleich mal hochgeklettert.

Zum einen war es schwer hoch zu kommen. Als Erwachsener wäre ich rückwärts hochgehüpft. Aber Kinder klettern ja vorwärts darauf. Darum musste ich mich erstmal hoch ziehen und dann irgendwie die Beine auf die Sitzfläche bekommen.
Dann konnte ich kaum über den Tisch schauen, dazu hätte ich mich hinknien müssen. Frustrierend, wenn man nirgendwo dran kommt.... Ausserdem baumelten meine Beine in der Gegend herum. Bodenkontakt wäre mir lieber gewesen.


Es sieht auch beim Betrachten des Bildes wirklich unbequem aus. Genauso hat es sich angefühlt!




Dann habe ich den Kinderstuhl ausprobiert.
Ein großer Unterschied. Ich konnte vorwärts einfach hochklettern, in dem ich mich an den Streben der Lehne festgehalten habe und wie auf eine Leiter gestiegen bin. Schwuppdiwupp war ich ohne Probleme oben.
Meine Füße hatten Kontakt zum Trittbrett, dadurch konnte ich viel besser sitzen.
In der Position hatte ich einen guten Blick über den Tisch und ich hätte auch viel besser Essen, Malen oder sonst etwas tun können.

Für mich war das echt aufschlussreich. Ich mag es, mich ab und zu mal in die Position der Kinder zu begeben und zu schauen, wie sie die Welt erleben. Meinen Kursmüttern rate ich z.B. auch mal durch die Wohnung zu krabbeln, um Gefahrenquellen besser zu entdecken. Auf manches kommt man sonst einfach nicht!

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