Donnerstag, 6. September 2012

Hausgeburt von Frieda


Heute kommt Nicole zu Wort. Sie hat insgesamt sechs Kinder - zunächste zwei Mädchen, die im Krankenhaus auf die Welt kamen. Gefolgt von zwei Jungs, die zu Hause geboren wurden. Danach kam ihre Tochter in der 15. Woche leider im Krankenhaus zur Welt. Ihre sechste Geburt - wieder eine Hausgeburt -hat sie ein wenig mit der Welt versöhnt.
Wenn Ihr mehr über diese nette Familie wissen möchtet schaut doch auf ihrem Blog Unserlebenmitderrasselbande  vorbei.


So kam unsere jüngste Tochter auf die Welt 
 
Es ist der 9. April 2012 und ich bin bei ET+5 – drei unserer Kinder kamen bei ET+5 auf die Welt, aber ein Gefühl sagt mir, dass die kleine Maus erst einen Tag später auf die Welt kommen würde. Unsere Mädcdchen kamen alle an einem geraden Tag, in einem raden Monat und in einem geraden Jahr auf die Welt – natürlich kann sie dann am 9. April nicht auf die Welt kommen. 
 
Trotzdem bin ich leicht frustriert als ich am 10. April aufwache und somit meine längste Schwangerschaft einläute. Mittags kommt meine Hebamme für die Hausgeburt und auf dem CTG sind sogar Wehen zu erkennen, sie nennt diese Wehen Kamelswehen, weil sie zwei Höcker haben. Am Mittag gehe ich noch einmal in die Badewanne und bemerke immer öfter ein leichtes Ziehen. Gegen 15 Uhr lege ich mich noch etwas hin und bitte um halb vier meinen Mann, mir noch einen Termin bei meinem Arzt für den nächsten Tag zu machen – für den Doppler. Wir beide haben den gleichen Gedanken: Das ist nur ein Alibitermin, den können wir wieder absagen!

Mit drei unseren Kindern (die Größte ist durch Zufall bereits bei Oma und Opa) spielen wir ein Kartenspiel und zwischendurch kann ich die eine oder andere Karte schon nicht mehr auf den Tischlegen und unsere zweite Tochter (sechs Jahre alt) sagt: Ich weiß es, Mama hat Wehen. Mein Mann würde jetzt schon gerne die Hebamme anrufen, aber ich sage ihm, dass ich erst die Abstände wissen möchte. Diese liegen bei zwei bzw. drei Minuten und ich bitte ihn, die Oma und Opa samt Hebamme anzurufen (es ist 16:45h).
Meine Hebamme ist um 17:25h da und bringt ihre Sachen nach oben während ich schon sehr viel mit dem Veratmen der Wehen zu tun habe.
Meine Gedanken (wie immer seit meiner zweiten Geburt): Jetzt geht das wieder los! Wäre jetzt nicht ein Kaiserschnitt weitaus angenehmer?

Ich bin wieder im Schlafzimmer und habe um 17:32h einen Blasensprung, zwei weitere Wehen und ich sage der Hebamme, dass ich glaube, dass es bald Presswehen sein werden. Ich laufe noch ein wenig im Zimmer umher, mag den Hocker nicht und stehe bald am Bett. Kurz sage ich noch, dass die nächste Wehe nun eine Presswehe ist, schaue auf die Uhr und denke: Es ist 17:49h – lieber Gott, bitte lass es schnell vorbei sein. Zwei Minuten später ist der Kopf geboren, eine Minute weiter ist unsere Tochter da!
3820g - 54cm - KU von 36cm
Willkommen, kleine Maus!



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