Donnerstag, 16. August 2012

Running in the Family....

In letzter Zeit habe ich mich gedanklich öfter mit meiner Familien-Geschichte hinsichtlich Schwangerschaft und Geburt befasst. Dabei habe ich festgestellt, dass diese positive Einstellung, die ich gegenüber Geburten habe durch meine Familie kommt.

Schon als kleines Mädchen habe ich es geliebt mit meiner Mutter im Krankenhaus die Säuglingsstation zu besuchen. Damals gab es ja noch kein Rooming-In und ich konnte die süßen Frätzchen durch die Scheibe beobachten. Manchmal kam sogar eine Schwester und hat uns ein Baby ans Fenster gehalten.... ooooh

Meine Mutter hatte uns Kinder auch in diesem Krankenhaus geboren. Wenn dann die Erinnerungen hoch kamen, hat sie mir davon erzählt. Ganz natürlich - im wahrsten Sinne des Wortes. Mich hat immer beeindruckt, dass sie wirklich so lange wie möglich zu Hause geblieben ist. Sie ist ihrem Alltag nachgegangen, bis sie empfunden hat, dass es nun Zeit ist ins Krankenhaus zu gehen. Komplikationen bei den Geburten hat es nicht gegeben.

Natürlich gab es auch bei anderen Gelegenheiten Geburtsgeschichten zu hören. Wenn ich mich zurück erinnere, war es immer ganz selbstverständlich, dass die Kinder vaginal zur Welt kamen. Operative Entbindungen waren immer eine Ausnahme, fast eine Sensation. Begriffe wie Saugglocke oder Zange sind für mich schon immer negativ belegt gewesen.

Wie ist das in Eurer Familie? Wie seid Ihr auf die Welt gekommen? Welche Geschichten haben Euch geprägt?

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