Montag, 31. Oktober 2011

Sonntag, 30. Oktober 2011

Hausgeburt und Gebären im Geburtshaus - Rezension


Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, dass mir aus dem Herzen spricht: „Hausgeburt und Gebären im Geburtshaus“ von Christine Trompka.

Auf dem Cover steht: „Schwangerschaft ist keine Krankheit. Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett gehören in die Hände einer erfahrenen Hebamme“
In einer Zeit, in der es normal ist zum entbinden ins Krankenhaus zu gehen, in der mit einem sehr medizinisch kritischen Blick auf Schwangerschaft und Geburt geschaut wird, tut es sehr gut dieses Buch zu finden.

Frau Trompka hat eine Menge ermutigende (Haus)geburtsberichte gesammelt. Alleine das macht das Buch schon so wertvoll. Sachinformationen runden das ganz ab.
Von der Pränataldiagnostik bis hin zum Wochenbett und zur Stillzeit gibt Christine Trompka wichtige Hinweise. Dazu hat sie auch fachkundige Personen interviewt.
Es freut mich besonders auch ein Kapitel über Doulas zu finden!!

Gerade zum Thema Wochenbett gibt es viele sehr praktische Hinweise: eine Liste mit Dingen, die man wirklich braucht und einige Links zu formalen Anträgen.

Alles in allem ein sehr gelungenes Plädoyer für eine natürliche Geburt zuhause oder im Geburtshaus.

Weitere Berichte und Informationen findet Ihr auch hier

Samstag, 29. Oktober 2011

NONOMO® Federwiege

Heute möchte ich Euch ein wunderschönes Produkt vorstellen. Es gehört zu den vielen Dingen, die ich gerne schon gekannt hätte, als meine Kinder klein waren!

Die Federwiege von NONOMO® ist nicht nur wunderschön, sie ist auch durchdacht. Vorgestern habe ich Euch erklärt wie gerne Baby getragen und gewiegt werden. Die Feder der Wiege ist so konzipiert, dass sie das Kind im Rhythmus des menschlichen Herzens schwingt.
Durch den Schnitt des Stoffes fühlt sich Euer Kind geborgen. Außerdem wird die Rundung des Rückens unterstützt.

Was mir auch besonders gut gefällt sind die Materialien: 100% Baumwolle, ein Spreizstab aus Holz und die Matratze ist mit Schafwolle gefüllt. Ich kenne Angela Koszewa persönlich und ich garantiere Euch, dass das nicht nur Werbeversprechen sind!!

Solltet Ihr Euch die Wiege gerne mal ansehen wollen, ist das in Gelsenkirchen möglich. Dort befindet sich der Showroom von NONOMO® (in dem Ihr übrigens auch Kurse unter meiner Leitung besuchen könnt)


Freitag, 28. Oktober 2011

Kraftsuppe

07994 chicken soup, with egg noodles, SanokDa ja nun die Erkältungswelle auf uns zu rollt, heute ein Rezept für eine gute Suppe. Die Suppe soll dem Körper Wärme und Energie zuführen.
Besonders im Wochenbett ist diese Suppe zu empfehlen. Ihr könnt zwischendurch schnell mal eine Tasse davon trinken! Sicher findet sich jemand, der Euch diese Suppe kocht.



Zutaten:
  • 1 Huhn
  • 3 Möhren
  • 1 Sellerieknolle
  • 3 Petersilienwurzeln
  • 2 Zwiebeln
  • Ingwer
  • Kurkuma
  • Petersilie
Das Huhn mit ca. 1l kaltem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Etwas Kurkuma dazu geben. Einige Minuten köcheln; das ganze Wasser weggießen. Im sauberen Topf die gewürfelten  Zwiebeln anrösten bis sie glasig sind, grob geschnittene Möhren, Sellerie und Petersilienwurzeln dazugeben und anbraten. Den grob geschnittenen Lauch und zwei Scheiben Ingwer zugeben, weiterbraten.

1,5 l kaltes Wasser beigeben. Das Huhn und die Petersilie zufügen und mit heißem Wasser füllen, bis alles bedeckt ist. Mindestens 3 Std. köcheln lassen, dann das Huhn herausnehmen, häuten, das Fleisch ablösen. Die Suppe abschmecken und das Fleisch hineingeben.

Im Kühlschrank hält sich die Suppe 3-4 Tage!






















Donnerstag, 27. Oktober 2011

Tragen

Sikkim 1 Als meine Kinder klein waren, haben wir uns einen wunderschönen Kinderwagen gekauft. Das Problem war nur, meine Kinder haben nicht gerne darin gelegen. Am Liebsten waren sie auf unserem Arm, ganz dicht an unseren Körper geschmiegt. Dort hatten sie unsere Wärme, Nähe, unseren Herzschlag und Geruch - Geborgenheit pur!
Das Problem war nur, dass mein Körper sich nach einiger Zeit mit Nacken- und Kopfschmerzen beschwerte.

Wer sich darin wieder findet, sollte über die Anschaffung eines Tragetuches nachdenken! Ein Neugeborenes braucht noch viel Unterstützung für den kleinen Rücken. Diese kann ein gut gebundenes Tragetuch geben. Es schließt sich wie eine Bandage um den kleinen Rücken. Außerdem wird durch die Stellung der Beinchen  die Reifung der Hüften unterstützt.
Auch für den Tragenden bietet ein Tuch Komfort: wenn es fest gebunden ist, verteilt es das Gewicht des Kindes optimal auf dem Körper des Tragenden.

Woher weiß ich nun, ob ein Tuch “gut” ist? Es kommt auf die Webart des Tuches an. Das Tuch sollte diagonal elastisch gewebt sein, die Tuchkanten doppelt umnäht und es sollte frei von Rückständen sein.


Wenn das Kind größer wird und seinen Kopf gut halten an (am Besten, wenn es sitzen kann), sind auch Komforttragen zu empfehlen. Achten Sie hierbei darauf, dass die Beinchen des Kindes angehockt werden und nicht herunterbaumeln!

Wenn Ihr Euch bei der Auswahl unsicher fühlt, sucht Euch am Besten eine Trageberatung in Eurer Nähe. Diese kostet nicht viel, ist aber ungemein wertvoll! Ihr erhaltet Tipps zur Auswahl des Tragetuches und die Beraterin zeigt Euch worauf es beim korrekten Binden ankommt!


Mittwoch, 26. Oktober 2011

Berührungsentspannung

©Dmitri Mlkitenko/photoxpress
Heute mal wieder eine Übung für Euch. Es ist eine Paarübung, d.h. Ihr könnt die Übung mit Eurem Partner, der Doula, einer Freundin oder Eurer Mutter machen.

Ziel dieser Übung ist es zum einen den Atem zu spüren und zum anderen die gegenseitige Wahrnehmung zu stärken.

Die Frau sitzt auf einem Ball oder rittlings auf einem Stuhl. Der Partner kniet sich dahinter. Mit dem Igelball massierst Du nun in kreisenden Bewegungen den Rücken deiner Frau von oben nach unten. Der Kreuzbeinbereich wird kräftig  massiert, bis seitlich in die Oberschenkel hinein.
Nun legst du den Ball beiseite und streichst den Rücken von oben nach unten 3-4 mal mit flachen Händen aus.
Lege nun die Hände unter die Schulterblätter deiner Frau. Liebe Schwangere, fühlst du die warmen Hände dort liegen? Genieße das einen Augenblick und versuche bewusst dorthin zu atmen. Bewegt es sich unter den Händen des Mannes?
Nun wandern die Hände langsam den Rücken hinunter. Erst an die Rippenbögen. Auch hier bitte nachspüren.
Die Hände werden in die Nierengegend gelegt.
Die Hände werden auf die Hüften gelegt.
Zum Schluß den Rücken noch einige mal von oben nach unten kräftig ausstreichen.

Während der Geburt ist Reden manchmal  nicht möglich, dann ist diese Übung eine gute Möglichkeit, um Anteilnahme auszudrücken. Wenn Ihr diese Übung regelmäßig macht, werdet Ihr ein Gespür dafür entwickeln, wo Anspannung sitzt. So kann es eine wunderbare Hilfe zur Entspannung während der Kontraktionen sein.

Genießt es!!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Ich bin hier


Ich bin hier, um zuzuhören, nicht um Wunder zu wirken.

Ich bin hier, um dir zu helfen, deiner Gefühle bewusst zu werden, nicht um sie zu vertreiben.

Ich bin hier, um dir zu helfen, herauszufinden, welche Optionen dir offen stehen, nicht um dir vorzuschreiben, was du tun sollst.

Ich bin hier, um mit dir über die nächsten Schritte zu sprechen, nicht um sie für dich zu machen.

Ich bin hier, um dir zu helfen, deine dir eigene Stärke zu entdecken und nicht, um dich zu retten, um dich in Abhängigkeit zu halten.

Ich bin hier, um dich zum Entscheiden zu ermutigen, nicht um dir schwierige Entscheidungen zu ersparen.

Ich bin hier, um dich durch diese, für dich wahrscheinlich tiefste Erfahrung deines Lebens hindurch, zu unterstützen. 

unbekannter Autor

Montag, 24. Oktober 2011

Hebammenbegleitung

In unseren Breiten ist es ganz normal die Untersuchungen während der Schwangerschaft von einem Gynäkologen oder einer Gynäkologon durchführen zu lassen. In der Praxis wird der Urin untersucht, die Blutwerte werden bestimmt, die Frau wird gewogen, evtl. steht auch ein CTG und/oder Ultraschall an, außerdem sollte sich der Arzt Zeit für ein Gespräch nehmen.

Quelle: wikicommons
Was viele Frauen gar nicht wissen ist, dass sie diese Vorsorgetermine auch bei einer Hebamme wahrnehmen können. Viele Ärzte arbeiten mittlerweile schon mit Hebammen zusammen.
Aus meiner Sicht besteht der Vorteil der Hebammenbetreuung darin, dass sie einfach mehr Zeit für das persönliche Gespräch hat. Es geht nicht vorrangig um körperliche Beschwerden oder Risikokataloge. Die Hebamme wird die Frau auch ermutigen in sich hinein zu horchen und so ein gutes Gefühl dafür zu entwickeln, ob es dem Baby gut geht.

Die werden Väter oder Geschwisterkinder werden im Kontakt mit der Hebamme ganz anders wahr und ernst genommen. Die ganze Familie wird auf die Geburt vorbereitet.

Im Idealfall ist die Hebamme auch als Hausgeburts- oder Beleghebamme tätig und begleitet Euch auch während der Geburt.
Im Wochenbett schaut sie auf die Entwicklung des Neugeborenen, kümmert sich um die Wöchnerin und steht zur Stillberatung zur Verfügung. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass sie Euch während der gesamten Stillzeit zur Verfügung steht?!

Die Vorsorge und Wochenbettbegleitung durch die Hebamme übernimmt die Krankenkasse.




Sonntag, 23. Oktober 2011

Begleitung mit einer Doula

Und weil meine Kollegin Brid das so schön erklärt, heute dieses Video von urbia.tv


Samstag, 22. Oktober 2011

Wie finde ich meine Doula?



Heute will ich mit Euch der Frage nachgehen, wie Ihr Eure Doula findet.
Habt Ihr schon auf www.doula-info.de oder www.doulas.in-deutschland.de nach einer Doula in Eurer Nähe geschaut oder habt Ihr vielleicht vor Ort einen Flyer einer Doula gefunden? Wunderbar! Diese Doula wird sich mit Euch zu einem ersten Gespräch treffen, in dem sie sich vorstellt und Euch allgemeine Fragen zu ihrer Tätigkeit beantwortet. Bei diesem Gespräch müsst Ihr Euch noch nicht entscheiden. Die meisten Doulas werden Euch einen Vertrag mitgeben, den Ihr Euch ganz in Ruhe durchlesen könnt, um Eure Entscheidung zu treffen.
Bei dieser Entscheidung dürft Ihr auf Euer Bauchgefühl hören. Hat es zwischen Euch „gefunkt“? Könnt Ihr Euch vorstellen, dass Ihr diese Frau mit zu Eurer Geburt nehmt? Immerhin begleitet sie Euch zu einem grandiosen und wichtigen Ereignis!!
Auch Euer Partner sollte sich mit dieser Frau wohl fühlen. Hatte er während des Gespräches das Gefühl ernst und wahrgenommen zu werden? Er soll sich bei der Geburt nicht von der Doula „ausgebootet“ fühlen. Im Idealfall hält die Doula ihm den Rücken frei.
Was erwartet Ihr von Eurer Doula? Wenn Ihr Euch vor dem ersten Gespräch Gedanken darum macht, dann könnt Ihr sie direkt fragen, ob sie das auch bietet, was Ihr sucht.
Ich wünsche Euch eine gute Entscheidung und eine wunderbare Erfahrung mit Eurer Doula!


Donnerstag, 20. Oktober 2011

Für die Nerven

Quelle: photoxpress.com
Heute habe ich mal wieder etwas Praktisches für Euch: ein Rezept für Nervenkekse nach Hildegard von Bingen. Diese Kekse könnt Ihr wunderbar in der letzten Zeit vor der Geburt zubereiten, wenn das Warten lang wird. Sie sind eine tolle Knabberei während der Geburt. Durch die enthaltenen Gewürze wird die Wehentätigkeit der Gebärmutter unterstützt und das gute Dinkelmehl liefert Energie. Auch für den werdenden Vater sehr zu empfehlen!

Bitte seid während der Schwangerschaft vorsichtig, aus dem oben genannten Grund. Und auch sonst sind diese Kekse eine Nascherei, die es "in sich hat". Darum bitte nicht mehr als 6 am Tag und bei Kindern bitte nur 3.


Zutaten:
  • 500 g Dinkelfeinmehl
  • 70 g Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Rohrzucker oder Honig
  • 1 Prise Salz
  • 15 g Muskatnusspulver
  • 15 g Zimt
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • einige TL Wasser

Alle Zutaten rasch zu einem Mürbeteig verarbeiten. Plätzchen ausstechen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 5-10 Minuten backen. Vor dem Ausstechen evtl noch einmal kühl stellen.

In einer Blechdose sind diese Plätzchen einige Wochen haltbar.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Doula-Workshop

Das war wirklich ein spannendes und inspirierendes Wochenende für mich!

Ich hatte Euch ja schon berichtet, dass ich am Freitag nach Süddeutschland zu einem Doula Advanced Workshop gefahren bin. Ina May Gaskin und Debra Pascali-Bonaro sind zur Zeit in Deutschland und Melanie Schöne von Doulas in Deutschland konnte sie zu einem gemeinsamen Seminar bewegen.

Es war alleine schon ein wunderbares Wochenende für mich, weil ich meine Doulakolleginnnen wieder getroffen habe. Die Erfahrungen jeder Einzelnen sind so wertvoll und wer gut zuhört lernt eine ganze Menge. Stellt Euch jetzt das Wissen einer 71jährigen Hebamme vor …. Ja, so viel haben wir von Ina May gelernt!! Ihre Begeisterung für die natürliche Geburt schwappt über und ihr Wissen ist riesengroß.
Mit Debra haben wir ganz viele praktische Kniffe und Rituale rund um die Geburtsbegleitung gelernt. Mein Köfferchen ist wieder prall gefüllt mit neuen Ideen, die ich am liebsten alle sofort umsetzen möchte.

Besonders spannend war natürlich auch die Filmpremiere von „Hausgeburt – einfach – friedlich – gebären“. Wie durften als Erste dieses bewegende Plädoyer von Melanie Schöne sehen. Da wurden zwischendrin ein paar Tränen verdrückt, aber es wurde auch gelacht und begeistert geklatscht. So wie bei einer richtigen Geburt! Den Film kann ich Euch nur wärmstens empfehlen!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Der erste Zahn


Milchzahnkissen
Viktoria! Viktoria!
Der kleine weiße Zahn ist da.
Du, Mutter komm, und groß und klein
im Hause! kommt und guckt hinein
und seht den hellen, weißen Schein!

Der Zahn soll Alexander heißen. -
Du liebes Kind! Gott halt ihn dir gesund
und geb dir Zähne mehr in deinen kleinen Mund
und immer was dafür zu beißen!


Matthias Claudius

Freitag, 14. Oktober 2011

Schönes Wochenende

Heute morgen will ich mich schnell noch ins Wochenende verabschieden. Zuerst gebe ich noch meine heißgeliebte Fabel-Gruppe und dann düse ich in Richtung Süden.

Dort besuche ich einen Workshop mit meinen großen Vorbildern: Ina May Gaskin und Debra Pascali-Bonaro. Beide setzen sich für eine Geburtshilfe ein, die die Wünsche der Frauen respektiert und interventionsarm ist. Dabei greifen sie auf ein langjähriges Erfahrungswissen zurück.
Ina May hat gerade vor kurzem den Right Livelihood Award verliehen bekommen, einen "alternativen Nobelpreis". Viele von Euch kennen ir Buch "Die selbstbestimmte Geburt".

Debra ist eine erfahrene Doula. Sie lehrt weltweit und gibt ihr Wissen weiter. Außerdem ist sie die Initiatorin des Films "Orgasmic Birth".

Und dann treffe ich noch meine lieben Doulakolleginnen, die mich immer wieder so grandios unterstützen. Es ist so ein tolles Netzwerk, in dem wir uns immer wieder gegenseitig ermutigen, reflektieren und bemuttern.

Nach dem Wochenende berichte ich dann mehr!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Atmosphäre


In den letzten Tagen habe ich eine Artikel über eine Künstlerin gelesen, die aus ihrer Geburt eine Art Performance machen möchte. Als Doula hab ich mir meine eigenen Gedanken dazu gemacht....

Während einer Geburt wird das Hormon Oxytocin im Körper der Mutter ausgeschüttet. Es sorgt unter anderem dafür, dass die Gebärmutter ihre Arbeit aufnimmt. Eine hohe Konzentration von Oxytocin wirkt beruhigend und mindert Angstgefühle. Außerdem ist es dafür verantwortlich, dass Mutter und Kind eine enge Bindung eingehen.
Damit Oxytocin ausgeschüttet wird müssen ganz bestimmte Bedingungen vorhanden sein. Wenn ich Euch sage, dass Oxytocin auch beim Sex beteiligt ist, könnt Ihr Euch sicher die Atmosphäre vorstellen:
Wärme, gedimmtes Licht, gute Düfte, Kerzen, Musik, viel Berührung und Kuscheln und vor allen Dingen Privatsphäre!!

Ich frage mich nun, wie man diese Atmosphäre bei der oben genannten Performance erreichen will. Hat sich die Frau darüber Gedanken gemacht? Und wäre sie auch bereit gewesen, die Entstehung ihres Kindes zu performen....

Naja, sei es wie es sei, ich hoffe, Ihr macht Euch Gedanken darüber, in welcher Atmosphäre Ihr Euer Kind auf die Welt bringen möchtet.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Die Mami-Initiative von Kathrin

 Heute habe ich einen Gastartikel von Kathrin Hochmuth für Euch. Sie ist Gründerin der Mami-Initiative. Aber lest selbst, sie kann das viel besser erklären!

Ich war schon immer ein Arbeitstier. Ich wollte immer mehr, habe viele Zusatzqualifikationen intern und extern für mich dazu gewonnen. Als ich schließlich bereits 5 Monate Mami war, fiel mir so langsam die Decke auf den Kopf.
Was soll ich machen:
  • Broschen oder Taschen entwerfen und verkaufen
  • Professionelle Landschaftsaufnahmen oder Babyfotos von Anderen machen 
  • Gute-Nacht-Geschichten selbst schreiben
  • Leinwandportraits malen im Auftrag anderer Eltern 
  • Nägel lackieren oder Haare schneiden (was nicht so gut wäre, da ich keine Frisöse bin) 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Entdeckerrabatt

Natürlich auch bei mir!


Ab heute morgen 10 Uhr bis zum 17. Oktober gibt es bei Dawanda einen Entdeckerrabatt. In allen teilnehmenden Shops, in denen Ihr zum ersten Mal einkauft,bekommt Ihr 15 % Rabatt. 
Eine gute Gelegenheit Euch in meinem Shop mit warmen und kuschelweichen Wollklamöttchen einzudecken! Die Angebote erkennt Ihr an dem Diamanten.

Samstag, 8. Oktober 2011

Babys in Bewegung - mit alle Sinnen


Heute möchte ich Euch das Buch "Babys in Bewegung – mit allen Sinnen vorstellen."

Im ersten Lebensjahr machen Babys eine rasante Entwicklung durch. In diesem Buch bietet die Autorin Cornelia Lohmann Ideen und Anregungen, um die körperliche Entwicklung zu unterstützen und die Freude an der Bewegung zu fördern. Damit richtet sie sich sowohl an Eltern als auch an Kursleiter/innen. Frau Lohmann ist Pekip- und Fabel-Kursleiterin und gibt in diesem Buch ihre Erfahrungen weiter.

Zunächst gibt die Autorin einen kurzen Überblick über die Entwicklung im ersten Lebensjahr und die Wichtigkeit des Spielens mit allen Sinnen. Mit der Aufteilung der Entwicklung in Monatsabschnitte bleibt allerdings die Gefahr, dass junge Eltern sich Sorgen machen, wenn Ihr Kind die Fähigkeiten nicht in genau dieser Zeitspanne beherrscht.

Die Anregungen, die gegeben werden sind erfahrenen Kursleiterinnen sicherlich nicht neu. Für den Start in Eltern-Kind-Gruppen oder auch für Eltern, die auf der Suche nach Spielideen sind, bietet dieses Buch einen kleinen Schatz. Die „Übungen“ sind einfach beschrieben und verständlich erklärt. Besonders die Ideen zur Herstellung von Spielzeug sind kreativ und wunderschön bebildert.
Außerdem gibt es eine kurze Anleitung zur Babymassage, Ideen für Krabbelparcours und eine Liedersammlung.

Alles in allem ein schönes Buch!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Eine Liebeserklärung ans Stillen

Baby aan de borstWas ich am Stillen geliebt habe:

  • diese absolute Nähe zu meinem Kind
  • etwas geben können, was meinem Kind niemand anders geben kann
  • die kleinen Grunz- und Schlucklaute, wenn die Milch in den Mund spritzt
  • den kleinen Tropfen Milch, der im Mundwinkel hängt, wenn das Schleckermaul satt ist
  • das Lächeln im Schlaf, mit Brustwarze im Mund
  • die kleinen Patschhände auf meiner Haut
  • Milch in der richtigen Menge und Trinktemperatur vorrätig zu haben
  • das hormonbedingte Glücksgefühl
  • ................. 


Dienstag, 4. Oktober 2011

Stillen -schon gewusst?

Breastfeeding infant
  • Stillen schützt vor Infektionen, vermindert die Säuglingssterblichkeit, erkranken seltener an Diabetes mellitus.
  • Stillen bewirkt die Ausschüttung des Homons Oxytocin bei der Mutter, dieses sorgt für ein Zusammenziehen der Gebärmutter und damit für eine gute Rückbildung im Wochenbett. Außerdem hat man festgestellt, dass mit zunehmender Kinderzahl und  Stillzeit das Brustkrebsrisiko sinkt.

Montag, 3. Oktober 2011

Weltstillwoche - "Stillen,Sprich drüber"

Von heute bis zum Ende der Woche findet die Weltstillwoche statt. Als Doula möchte ich mich gerne mit meinen Blogbeiträgen daran beteiligen.
Heute möchte ich zunächst einmal auf die Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hinweisen. Auf dem Portal zur Kindergesundheit stehen Euch Experten als Ratgeber zur Verfügung. Lisa Fehrenbach, Beauftragte für Stillen & Ernährung des Deutschen Hebammenverbandes e.V. (DHV), und Dr. Michael Abou-Dakn, Past President der WHO/UNICEF-Initiative "Babyfreundliches Krankenhaus" und unter anderem Mitglied der Nationalen Stillkommission beantworten Eure Fragen rund ums Stillen.