Dienstag, 15. November 2011

Pucken

Baby-kokon11Als meine Kinder ganz klein waren, habe ich oft beobachtet, dass sie sich selber im Schlaf störten,wenn sie sich unkontrolliert bewegten. Im Krankenhaus wurden die Kleinen damals gepuckt und ich habe das auch für zuhause gerne übernommen. Es war und ist für mich einleuchtend, dass ein Baby, das 40 Wochen in einem geschützten und begrenzten Bereich gelebt hat, auch nach der Geburt diese Enge zur Geborgenheit braucht.
Neben dem Tragen im Tuch, ist das Pucken ist eine gute Methode, um den Kindern diese Geborgenheit zu bieten.
Beim Pucken wird das Baby recht eng in eine Decke oder ein Moltontuch eingewickelt. Achtet dabei darauf, dass sowohl Beine als auch Arme gut mit eingepackt sind. Sonst würde das Ganze ja auch keinen Sinn machen.... Bitte auch regelmäßig kontrollieren, ob es dem Kind nicht zu warm wird!! Ihr werdet feststellen, dass Ihr dem Baby nur leichte Kleidung anziehen braucht.

Natürlich gibt es mittlerweile auch passende Pucksäcke zu kaufen. Da Ihr aber eine Babydecke oder ein Moltontuch sowieso zuhause haben werdet, ist Euch mit einer Anleitung zum Pucken schon geholfen

Ich empfehle eine Babydecke aus Baum- oder Merinowolle. Bitte nehmt keine Decken aus künstlichen Fasern, sie sind nicht atmungsaktiv, die Wärme staut sich darin! Wie unangenehm das ist, kann sich jeder selbst vorstellen.

Kommentare:

  1. Werde heute wieder viel mehr danach gefragt, als noch vor 5 Jahren...
    Wärmestau sollte auch dringend vermieden werden, wegen der Prävention des plötzlichen Kindstodes.
    Strickst Du etwas geeignetes auch selbst? Würde das dann gerne weiterempfehlen.

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  2. Auf Nachfrage stricke ich gerne Babydecken! Meine Klamöttchen im Shop sind alle aus Merinowolle und damit für die Kleinen sehr geeignet.

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  3. Oh ja, gepuckt haben wir auch :)
    Total klasse :D
    Und Wärmestau ist ja eher unwahrscheinlich da die Kleinsten die meiste Wärme über den Kopf verlieren und der liegt drinnen zumeist ohnehin frei - oder irre ich mich?

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  4. Das hat uns die ersten Monate sehr geholfen - bei beiden... auch wenn es die Oma nicht wahrhaben wollte :-)

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