Freitag, 11. November 2011

Gut durch die Erkältungszeit

copyright: Mat Hayward /photoxpress.com

Heute ist das Thema in meinem Fabelkurs die Erkältungszeit und wie wir sie gut mit den Babys überstehen. Da ich das Ganze zusammengefasst habe, kann ich es Euch ja auch gleich zur Verfügung stellen.
Vorbeugen

  • Das Kind in möglichst viele „Lagen“ einhüllen. Wenn es ihm zu heiß wird, kann man schnell einen Pullover ausziehen
  • Füße warm halten. Sind die Füße nämlich zu kalt, wird die Durchblutung der Nasenschleimhaut gedrosselt und das Kind wird anfälliger für Schnupfen und Erkältung
  • Kalte Händchen sind nicht immer ein Zeichen dafür, dass dem Baby zu kalt ist. Entscheidend ist die Nackentemperatur (zwischen den Schultern). Fühlt sich das Baby dort warm an, friert es nicht
  • Überheizte und schlecht durchlüftete Räume meiden! Diese trocknen die Nasenschleimhäute aus.
  • Regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft!
  • Wenn bereits ein Familienmitglied krank ist, ist Hygiene besonders wichtig, z. B. separate Handtücher benutzen
Liebe ist die beste Medizin
Was Babys vor allem brauchen, wenn Sie krank sind, ist aufmerksame Zuwendung und eine liebevolle, ausgeglichene Atmosphäre. Streichelt sie, singt, bleibt in der Nähe.


Fieber
  • Fieber ist keine Krankheit, sondern ein Zeichen dafür, dass die Abwehr im Körper auf Hochtouren läuft! Es ist eine sinnvolle Reaktion des Körpers.
  • Fieber unter 39°Celsius sollte nicht gesenkt werden (es sein denn das Kind neigt zu Fieberkrämpfen)
  • Im Fieberanstieg frieren die Kinder, die Waden fühlen sich kalt an. Dann bitte die Kinder warm halten und dem Körper beim Anstieg der Temperatur helfen.
  • Sind die Waden warm und das Kind beginnt zu schwitzen, kann leichtere Kleidung angezogen werden. Alles was den Körper kühlt ist gut. Bei den Kleinen reicht es oft schon die Unterschenkel zu entkleiden.
  • Wadenwickel:
    Mulltücher oder Taschentücher mit lauwarmem Wasser (bitte nicht kalt!!!) befeuchten und um die Waden wickeln. Mit Strümpfen fixieren und liegen lassen, bis sie warm werden.
  • Ein fieberndes Kind braucht Ruhe. Im Zweifel immer den Kinderarzt aufsuchen!
Schnupfen
  • Trockene Raumluft lässt die Schleimhäute der Atemwege anschwellen, darum ist es gut die Luftfeuchtigkeit zu steigern. Dazu einfach Schüsseln mit Wasser auf die Heizung stellen oder auch die Wäsche im Zimmer trocknen.
  • Nachts ein Kissen oder eine Handtuchrolle unter die Matratze legen und den Oberkörper hoch lagern, damit das Sekret besser abfließen und das Kind besser schlafen kann.
  • Vorsicht mit abschwellenden Nasentropfen! Besser Kochsalzlösung oder Muttermilch benutzen.
  • Vorsicht auch bei ätherischen Ölen. Niemals auf direkt auf die Haut geben, es könnte zu Hautreizungen kommen. Kampfer und Menthol sind für Babys völlig ungeeignet.
Ohrenschmerzen – Zwiebelsäckchen
Ein ausgezeichnetes Mittel bei Ohrenschmerzen ist das Zwiebelsäckchen. Die Dämpfe der Zwiebel sorgen dafür, dass die Schleimhaut abschwillt, sie sind aber auch schmerzlindernd.
  • Eine mittelgroße Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Auf ein kleines Tuch oder besser noch in eine Kindersocke geben. Gut einwickeln und zuknoten.
  • Über einem Topf mit kochendem Wasser erwärmen (Topfdeckel umdrehen oder Teller daraufstellen)
  • Zwiebelwickel auf und um das Ohr legen und mit einer Mütze befestigen. Bei empfindlicher Haut vorher rund um das Ohr eincremen.
  • 15-20 Min liegen lassen.







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