Mittwoch, 2. November 2011

Beckenboden

Ein ganz wichtiger Teil des wiblichen Körpers ist bei der Geburt aktiv dabei. Das ist der Beckenboden.
Der Beckenboden ist ein "Gebilde" aus drei Muskelpartien, die unseren Körper nach unten abschließen. Durch ein feines Gleichgewicht aus loslassen und anspannen ist er einerseits dazu da unsere Organe zu stützen, hilft uns aber auch z.B. beim Wasserlassen.

In der Schwangerschaft verändet sich der Beckenboden. Er bereitet sich auf die Geburt vor, indem er weicher wird.
Während der Geburt leistet er ganze Arbeit und dehnt sich so weit, dass er das Baby durchlässt. Wichtig ist es dabei, dass Du weißt wie du deine Beckenboden entspannen kannst.

Es gibt bestimmte Reflexpunkte, die den Beckenboden anspannen, wenn wir sie anspannen und umgekehrt den Beckenboden entspannen, wenn wir loslassen.
Ein Punkt befindet sich zwischen den Augenbrauen. Wenn wir unsere Stirn runzeln, spannen wir die äußere Schicht des Beckenbodens an. Während der Geburt ist es hilfreich, wenn Ihr darauf achtet, dass die Stirn glatt ist. Oft hilft schon einfaches Darüberstreichen. Außerdem sitzt noch ein Punkt in der Kehle. Darum ist es so wichtig keine hohen, drückenden Töne zu machen, sondern lieber, tiefe öffnende "Aahs" und "Oohs".
Der Reflexpunkt für die mittlere Beckenbodenschicht sitzt zwischen den Schulterblättern. Also: Schultern runter und tief durchatmen! Am Besten hilft auch hier wieder das sanfte Streicheln des Partners.
Zum Schluß noch der Reflexpunkt für die innere Schicht. Er befindet sich im Unterkiefer. Beißt Ihr die Zähne zusammen, spannt Ihr auch den Beckenboden an. Also bitte: Mund auf!! Auch hier helfen "Aah" und "Ooh" oder mal ein erleichtertes Prusten.

Ihr seht, manchmal braucht es gar nicht viel, um zu entspannen! Alleine, dass Ihr um die Zusammenhänge wisst, wir Eure Aufmerksamkeit schärfen.





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