Montag, 24. Oktober 2011

Hebammenbegleitung

In unseren Breiten ist es ganz normal die Untersuchungen während der Schwangerschaft von einem Gynäkologen oder einer Gynäkologon durchführen zu lassen. In der Praxis wird der Urin untersucht, die Blutwerte werden bestimmt, die Frau wird gewogen, evtl. steht auch ein CTG und/oder Ultraschall an, außerdem sollte sich der Arzt Zeit für ein Gespräch nehmen.

Quelle: wikicommons
Was viele Frauen gar nicht wissen ist, dass sie diese Vorsorgetermine auch bei einer Hebamme wahrnehmen können. Viele Ärzte arbeiten mittlerweile schon mit Hebammen zusammen.
Aus meiner Sicht besteht der Vorteil der Hebammenbetreuung darin, dass sie einfach mehr Zeit für das persönliche Gespräch hat. Es geht nicht vorrangig um körperliche Beschwerden oder Risikokataloge. Die Hebamme wird die Frau auch ermutigen in sich hinein zu horchen und so ein gutes Gefühl dafür zu entwickeln, ob es dem Baby gut geht.

Die werden Väter oder Geschwisterkinder werden im Kontakt mit der Hebamme ganz anders wahr und ernst genommen. Die ganze Familie wird auf die Geburt vorbereitet.

Im Idealfall ist die Hebamme auch als Hausgeburts- oder Beleghebamme tätig und begleitet Euch auch während der Geburt.
Im Wochenbett schaut sie auf die Entwicklung des Neugeborenen, kümmert sich um die Wöchnerin und steht zur Stillberatung zur Verfügung. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass sie Euch während der gesamten Stillzeit zur Verfügung steht?!

Die Vorsorge und Wochenbettbegleitung durch die Hebamme übernimmt die Krankenkasse.




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