Dienstag, 9. August 2011

Gut gebrüllt.......

Habt Ihr Euch schon mal dabei beobachtet, wie Ihr Schmerz ausdrückt? Die einen geben lautstark zum Ausdruck, dass es gerade unangenehm ist. Andere ziehen eher die Luft ein, halten sie vielleicht sogar an und beißen sich auf die Lippen.
Während der Geburt empfinden viele Frauen die Wehen als Schmerz. Die Frage ist nun wie gehen wir gut damit um. Eins vorweg: Luft anhalten und durch ist nicht die passende Methode! Schreien ist schon besser, wird Euch auf die Dauer aber zuviel Energie kosten.


Zunächst werden sich die Wehen noch veratmen lassen. Tief in den Bauch atmen, am besten rhythmisch ein und aus, ist eine wunderbares Mittel, um das Kind und die Muskeln mit Sauerstoff zu versorgen. Der gleichbleibende Rhythmus entspannt und hilft gleichzeitig sich auf das Wichtige zu konzentrieren.
Werden die Wehen stärker und anstrengender, beginnen viele Frauen automatisch zu stöhnen. Beosnders gut ist es diese Töne auf A,O oder U klingen zu lassen. Probiert mal aus wohin diese Töne gehen (wahrscheinlich nach unten, tief in den Bauch) und im Gegensatz dazu sind hohe Ihs nicht geeignet, um zu entspannen.
Mein Rat für heute: probiert dieses Tönen und Stöhnen doch zuhause aus. Dann fällt es Euch während der Geburt leichter Euch fallenzulassen und das wirklich zu tun. Gerade im Krankenhaus, in ungewohnter Umgebung, mit fremdem Leuten, kann es Euch sonst schwer fallen!

So, nun einfach mal herzhaft seufzen, gähnen, Euch rekeln.... und schon habt Ihr etwas  getan, um Euch Eures Atems bewusst zu werden. So einfach geht das!

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