Mittwoch, 13. Juli 2011

SIDS und Co-Sleeping

Heute morgen habe ich einen Artikel in der Zeitung gelesen, dass das Kind von Hardy Krüger jr. am plötzlichen Kindstod gestorben ist. Tragisch!
Der plötzliche Kindstod oder auch SIDS ist immer eine furchtbare Sache...
Mittlerweile gibt es ja eine Reihe von Studien dazu und Empfehlungen zur Schlafumgebung. Die möchte ich hier nicht im Einzelnen aufzählen. Auf Schlafumgebung.de könnt Ihr Euch einen ersten Überblick verschaffen, worauf es zu achten gilt.


Nun wird dort empfohlen, das Baby in seinem eigenen Bettchen schlafen zu legen. Aber Hand aufs Herz: viele Babys wollen in der Nähe ihrer Eltern schlafen. Biologisch absolut nachzuvollziehen: die Nähe zur Mutter garantiert Nahrung, Wärme und Geborgenheit! Der enge Kontakt gerade in den ersten Wochen ist absolut notwendig für eine gute Bindung zwischen Mutter und Kind.
Zu Bedenken gilt es auch, dass Stillen das Risiko für den plötzlichen Kindstod drastisch senkt. Das Co-Sleeping fördert das Stillen!!
Außerdem haben Studien gezeigt, dass Kind öfter wieder in die Rückenlage gebracht werden, wenn sie in der Nähe der Mutter schlafen, weil sie so schneller gestillt werden können. Während der Nacht tastet die Mutter öfter nach dem Kind und vermindert so seine Schlaftiefe.

Ich persönlich rate dazu, den Kindern auch im Familienbett eine gesunde Schlafumgebung zu schaffen. Sprich: Schlafsack statt Decke, geringe Raumtemperatur, bitte nicht rauchen, Medikamente nehmen, die die Wahrnehmung herabsetzen oder Alkohol trinken, Wasserbetten eignen sich nicht als Familienbett.
Toll finde ich Bettchen, die an das Elternbett gehängt werden können. Wir hatten damals ein Bettchen, an dem man die Vorderfront herunterschieben konnte. Trotzdem sind meine Kinder hinter mir hergerollt.... Sie wollten direkt Nähe!

Sehr zu empfehlen sind noch folgende Texte: Co-Sleeping - oder wo schläft das Kind? und folgender Kommentar auf Babyfreundlich.org

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