Donnerstag, 9. Juni 2011

Ernährung in der Schwangerschaft

Quelle: photoxpress.com

In der Schwangerschaft sind wir Frauen für die Entwicklung und Versorgung unserer Kinder in besonderem Maße zuständig. Es sollte selbstverständlich sein nicht zu trinken und zu rauchen. Unser Kind ist von uns abhängig! 
Ihr solltet zwar nicht "für zwei essen", aber schon für zwei denken.

Hier sind ein paar einfache Tipps.

  • Mehrere, kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt sind besser als drei große Mahlzeiten.
  • Leichte Speisen bevorzugen. So werden auch Blähungen vermieden.
  • Lieber etwas vorsichtig mit scharfen Gewürzen und scharf Angebratenem sein, um Sodbrennen zu vermeiden.
  • Eine vollwertige Ernährung mit „ursprünglichen Lebensmitteln“ ist gesünder als der Verzehr von industriell hergestellten Produkten.
  • Vitamine sind besonders wichtig. Viel rohes Obst, Gemüse und Salat essen (ok, z.Z muss da jeder für sich entscheiden wie er das hält) und auf eine möglichst schonende Zubereitung achten (Dünsten statt Braten und das Gemüse nicht zu lange kochen).
  • Kohlenhydrate als Hauptbestandteil der Nahrung. Hier sind vor allem Kartoffeln, Gemüse, Obst und Vollkornprodukte wichtig.
  • Regelmäßig Milchprodukte, Eier, Fisch, mageres Fleisch, Sojaprodukte und Hülsenfrüchte zu sich nehmen.
  • Vorsichtig mit versteckten Fetten sein (Schokolade, Kuchen, Bratenfett). Wichtig sind hingegen die ungesättigten Fettsäuren, denn diese enthalten viele Vitamine (Vollkornprodukte, Keimöl, Nüsse,Fisch).
  • Bei Vegetariern ist darauf zu achten, dass im ausreichenden Maße Vitamine der B-Gruppe zu sich genommen werden. Auch auf eine ausreichende Eisenzufuhr ist zu achten, da pflanzliches Eisen vom Körper schlechter aufgenommen wird als tierisches.
  • Täglich mindestens zwei Liter trinken. Hier vor allem kalorienarme Getränke, wie Wasser oder Früchte- und Kräutertees.
  • Im Falle einer Kuhmilchallergie oder einer sonstigen familiären Vorbelastung (Neurodermitis) sollte unbedingt mit einer Ernährungsberatung gesprochen werden (ausreichende Kalziumversorgung durch speziellen Speisenplan).
  • Verzehr von Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA), um die Menge an Schadstoffen, wie Pflanzenschutz- und Düngemittel zu reduzieren.





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