Samstag, 12. März 2011

Übelkeit

©JEAN FRANCOIS PERBOIRES @ photoxpress.com
Heute Morgen bin ich schon mit Kopfschmerzen aufgewacht. Im Laufe des Vormittages kam dann noch Übelkeit dazu. Das hat mich wieder an die Übelkeit zu Beginn meiner Schwangerschaften erinnert.
Beim ersten Kind war es so schlimm, dass nur Infusionen helfen konnten. Bei den anderen Kindern war es ein ständiges Unwohlsein, dem ich entgehen konnte indem ich permanent irgendetwas geknabbert habe (kein Wunder, dass ich in meinen Schwangerschaften 20 Kilo mehr auf der Waage hatte)

Was hilft denn noch?
Oft wird empfohlen morgens im Bett etwas Zwieback oder trockenes Brot zu essen und warmen Tee oder Wasser trinken. Zusätzlich über den Tag verteilt kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, die aus wenig Fett bestehen. Empfehlenswert sind Müsliriegel, Nüsse, Bananen und anderes Obst. Esst worauf Ihr Lust habt! Oft sind die Gelüste, die wir haben, genau richtig für uns!
Ingwer (z.B. als Tee) hilft mir immer sehr gut. Aber bitte in Maßen, das Ingwer Wehen auslösen kann. Wer sicher gehen möchte greift also besser auf Fenchel-, Pfefferminz- oder Kamillentee zurück.
Da auch Gerüche eine Rolle bei der Übelkeit spielen, können auch Aromaöle helfen. Das gute alte Riechfläschchen ist hier zu empfehlen. Am besten sind frische Zitrusdüfte.

Manchmal kommt die Übelkeit auch nicht unbedingt von der Hormonumstellung. Vielleicht schlägt die neue Situation mehr auf den Magen als du vermutest?! Schluck nicht allers herunter. Such dir jemandem, dem du dein Herz ausschütten kannst.
Manchmal muss man auch eine Gang runterschalten. Der Körper fordert seine Ruhe ein, wenn alles zuviel wird!

Wenn die Übelkeit anhält und das Erbrechen zu stark ist, hilft natürlich nur der Gang zum Arzt. Lieber einmal zu viel!!

Bei mir selber war der "Spuck" ziemlich genu nach 12 Wochen vorbei. Allen Horrorgeschichten zum Trotz hält die Übelkeit bei den wenigsten Frauen länger an. Also Kopf hoch, es wird besser!

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