Montag, 31. Januar 2011

Maria und Elisabeth - Freundinnen und mehr

Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer hin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ. [...] Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.
Lukas 1,39-56

Dieser Text ist einer meiner liebsten in der Bibel.Hier wird von einer wunderbaren Beziehung zwischen zwei Schwangeren geschrieben. 
Maria eine junge Frau, überraschend schwanger geworden, erwartet ein uneheliches Kind, hat aber einen großen Halt in ihrem Glauben.
Elisabeth, ihre Cousine, im 6. Monat schwanger, auch eine gläubige Frau, hat schon lange auf eine Schwangerschaft gewartet.  Warum Maria zu Elisabeth reist kann ich nur mutmaßen. Ich habe einmal gehört, dass sich die schwangeren Frauen damals in den ersten Wochen zurückzogen, um sich vor negativen Einflüssen zu schützen. Eine schlaue Idee! Auch heute wissen wir, dass die ersten Monate eine wichtige Zeit sind: der Körper stellt sich hormonell auf die Schwangerschaft ein, es geht körperlich und emotional auf und ab.
Elisabeth weiß intuitiv, besser gesagt von Gottes Geist berührt, dass Maria schwanger ist. Selbst das Baby in ihrem Bauch spürt die freudige Erwartung. Welche Kraft liegt in dieser kleinen Szene!!
Maria bleibt 3 Monate bei Elisabeth. Sie erlebt wie sich ihre Cousine auf die Geburt vorbereitet. Das fasziniert mich an der Geschichte: die ältere Elisabeth wird zu Marias Mentorin. Eine schöne Idee.
Ich finde, daran sollten wir erfahrenen Mütter ein Beispiel nehmen. Wir sollten uns viel mehr vernetzen und um uns gegenseitig kümmern. Wer kann besser verstehen wie es einer Schwnageren, einer jungen Mutter geht?
Lasst uns uns gegenseitig helfen, uns vernetzen, unsere Erfahrungen weitergeben und uns gegenseitig helfen.

Fang doch direkt heute damit an!

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